1989 bis 2003: Herren

Das “goldene” Jahrzehnt

Der letzte Satz aus der Festschrift zum 60-jährigen Jubiläum (“Mit neuen Spielern aus der erfolgreichen Jugend könnte sich das kurzfristig verbessern lassen.”) sollte sich in einer Art und Weise bewahrheiten, wie es sich wohl weder der damalige
Verfasser noch die meisten anderen Vereinsmitglieder hätten vorstellen können. Doch der Reihe nach.

In der C-Klasse


Nachdem zu Beginn der C-Klassenrunde 89/90 nahezu die komplette A-Jugend sofort in die 1. Mannschaft eingebaut wurde –verstärkt von einigen älteren Spielern der “Reserve”- ,war es sowohl der Vorstandschaft als auch dem neuen Trainer Hans Bauer (Vilshofen) klar, dass sich der Erfolg nicht über Nacht einstellen würde. Nach dem letzten Spieltag vor der Winterpause in Otterskirchen lag man schließlich auf dem deprimierenden drittletzten Tabellenplatz.

Nun übernahm ein Mann das Kommando im sportlichen Seniorenbereich, der sich in den nächsten fast 12 Jahren als nicht zu übertreffender Trainer, Motivator und Organisator betätigte: Franz Fuchshuber.
Ebenfalls in der Winterpause kehrte Herbert Bledl, der vorherige langjährige Torschütze vom Dienst, vom Bezirksoberligisten FC Otterskirchen zurück und man verbesserte sich noch auf den 6. Platz.
Zu Beginn der neuen Saison stieß noch ein weiterer für die nächsten Jahre entscheidender Spieler zur jungen Mannschaft: Hans Strahberger vom damaligen Bezirksligisten ASV Ortenburg.
Der eingeleitete Aufwärtstrend wurde durch großen Trainingsaufwand und systematische Verbesserung des Spielsystems durch Trainer Fuchshuber weiter verstärkt. Nach und nach wurden weitere aus der Jugend nachrückende Spieler eingebaut. So reichte es nach einem 4. Platz in der Saison 90/91 bereits im darauffolgenden Jahr zur Vizemeisterschaft in der C-Klasse Vilshofen. Leider ging das Relegationsspiel in Schalding l. d. Donau gegen den FC Salzweg trotz deutlicher
spielerischer Überlegenheit nach einem 3:3-Unentschieden im Elfmeterschießen verloren. Torschützenkönig dieser Saison: Bledl Herbert mit 17 Toren.

Aufstieg in die B-Klasse


Verstärkt mit weiteren Neuzugängen (Fischer Bernhard, Egglsberger Markus, Kaiser Rainer) war es in der Spielrunde 92/93 endlich so weit: Meister der C-Klasse Vilshofen nach einem Entscheidungsspiel gegen den punktgleichen FC Alkofen in Aunkirchen vor 600 Zuschauern. Endstand: 0:0 (4:2 nach Elfm.);
Torschützenkönig dieser Saison: Strahberger Johann: 18 Tore.


hinten von links: Markus Mittendorfer, Edhofer, Kasberger, Eggelsberger, Edhofer, Scheibel, Schießl, Hofbauer
Mitte von links: Betreuer Kasberger, 3. Vorstand Samereier, Abteilungsleiter Pletz, Trainer Fuchshuber, Bledl, Fischer, Pletz, Wasner, Fuchshuber, König, Scheuer, Sponsor Ehepaar Hausladen, 1. Vorstand Scheuer Josef, 2,. Vorstand Strenz Franz
vorne von links: Kaiser, Treipl, Lorenz, Strahberger

Nach einer gebührenden Aufstiegsfeier zusammen mit der Meistermannschaft von 1968 im Saal des Gasthauses Lengdobler setzte sich die junge, ehrgeizige Truppevon vielen Anhängern belächelt- sofort ein neues Ziel: um die Meisterschaft in der B-Klasse mitspielen.

Gesagt- getan! Nach dem Einbau mehrerer junger Talente (Fuchshuber A., Samereier M., Lorenz I., Hofbauer Th.) aus den eigenen Reihen, die der jetzige Seniorentrainer Fuchshuber bereits jahrelang im Jugendbereich betreut und in der B-Jugend bis in die höchste Spielklasse Niederbayerns geführt hatte, schaffte man auf Anhieb die Vizemeisterschaft in der B-Klasse Pocking. Das Aufstiegsspiel gegen die DJK-FC-Jägerwirth fand in Ortenburg vor ca. 600 Zuschauern statt. Obwohl an diesem Tag die bessere Mannschaft, verlor man mit 2:3 nach Verlängerung. Torschützenkönig der Saison: Bledl Herbert: 15 Tore.

Aufstieg in die A-Klasse

Nun sollte sich eine Saison anschließen, die wohl den meisten Anhängern unseres Vereins noch in bester Erinnerung sein dürfte und unserer Mannschaft in der gesamten Region Sympathien einbrachte.
Als Vizemeister in die Saison gestartet, hatte man von Anfang an einen schweren Stand. Aufgrund des Rücktritts mehrerer erfahrener Kräfte vor der Saison (Strahberger, Scheuer Jos., Kaiser, König) schaffte man es nicht die nötige Sicherheit und Kontinuität in das Spiel zu bringen.
Kaum hatte sich die Mannschaft wieder an die vorderen Plätze herangearbeitet, setzte es bittere Niederlagen, v. a. zu Hause (0:4 gegen Amsham und 3:6 gegen Sulzbach). Da man zur Winterpause trotzdem nur zwei Punkte hinter dem Ersten Fürstenzell lag und der inzwischen reaktivierte “ewig junge” Strahberger der jungen Truppe mehr Sicherheit gab, war das Ziel klar: Meisterschaft und Aufstieg in die A-Klasse!
Nach einer sehr guten Frühjahrsrunde (2 Unentschieden, 1 Niederlage) hatte man die Meisterschaft bereits vor Augen, als man im letzten Saisonspiel in Neuhaus wenige Minuten vor Ende noch den Ausgleich kassierte. Nun war man punktgleich
mit dem STV Ering am Inn.
Auf neutralem Platz in Bayerbach musste die Entscheidung fallen. Das Spiel endete nach 120 unterhaltsamen und spannenden Minuten mit 3:3. Im Elfmeterschießen konnte der DJK-FC das bessere Ende für sich verbuchen. Der Jubel war riesig und das gleichzeitig stattfindende Pfingsfest war eine einzige Siegesfeier- doch die Freude war kurz.
Nach wenigen Tagen traf ein Urteil des Verbandssportgerichtes ein, wonach der eigentlich drittplatzierte FC Fürstenzell sein verlorenes Spiel gegen den SV Bad Füssing wiederholen durfte. Dieses gewann Fürstenzell und somit waren drei Mannschaften punktgleich. Das Entscheidungsspiel Neustift gegen Ering wurde annulliert. Doch damit nicht genug! Nicht etwa der DJK-FC zog das Freilos in der Dreierrelegation, sondern der eigentlich schon geschlagene STV Ering. Mit Wut im Bauch trat man zum Spiel gegen den FC Fürstenzell in Ortenburg an. Vor 1000 Zuschauern entschied ein Abstaubertor des an diesem Tag sehr starken Ingo Lorenz die Partie.
Mit viel Selbstvertrauen trat die Fuchshuber-Truppe bereits 3 Tage später erneut in Bayerbach vor 700 Zuschauern gegen die Eringer an. Man merkte unserer Mannschaft die Strapazen aber deutlich an und so war Ering die von Anfang an überlegene Mannschaft mit zahlreichen Torchancen. Nach einer Kopie des Tores von Ortenburg (Freistoß Hofbauer- Abstauber Lorenz) ging unsere Mannschaft jedoch überraschend und glücklich in Führung. Nun sah man sich vehementen Angriffsbemühungen der Eringer ausgesetzt, doch mit zunehmender Spieldauer war förmlich zu spüren, dass die Rottaler nach inzwischen drei Saisonniederlagen gegen unser Team nicht mehr an sich selbst glaubten. Endstand 4:1. Damit war das Ziel A-Klassenaufstieg nach einer langen und turbulenten Saison erreicht.

Ach ja! Und als ob es vorherbestimmt gewesen wäre: das Festzelt in Neustift stand wegen des Jubiläums des Gesangvereins immer noch. So waren zum zweiten Mal ein triumphaler Empfang und eine lange Siegesfeier möglich.


Hinten von links: Kasberger, Scheibel, Moser, Fuchshuber, Scheuer, Lorenz, Steiger
Mitte von links: Trainer Fuchshuber, Strahberger, Edhofer, Scheuer, Bledl, Pletz, Moosbauer, Wasner, Abteilungsleiter Truka
vorne von links: Samereier, Hofbauer, Drofa, Wippl, Lorenz, Eggelsberger, Fuchshuber, Maier, Betreuer Schießl
nicht auf dem Bild: Kaspar Bernhard

Nach dem erst zweiten Aufstieg des Vereins überhaupt in diese Spielklasse wollte man sich möglichst gut verkaufen. Doch schon zur Winterpause hatte sich ein Rückstand von elf Punkten (2-Punkte-Regel!) auf den Relegationsplatz aufgebaut. Nach einem hervorragenden 3. Platz bei der Hallenkreismeisterschaft schöpfte die Mannschaft neuen Mut und wollte das nahezu Unmögliche versuchen.

Angetrieben durch eine sehr intensive Frühjahrsvorbereitung schaffte man es als Tabellenletzter tatsächlich in nur acht Spielen den Rückstand wettzumachen und sich auf den Relegationsplatz zu hieven. Wieder einmal waren Entscheidungsspiele in Bayerbach angesagt.

Doch erneut zog das Freilos eine andere Mannschaft! So musste man nach einem vorangegangenem 2:0-Sieg gegen Postmünster wenige Tage später eine 0:2-Niederlage gegen Hartkirchen quittieren und somit den Gang zurück in die
B-Klasse antreten. Torschützenkönig: Drofa Erwin: 19 Tore.

Dies sollte jedoch der einzige Durchhänger sein, den sich das Team in dieser Ära erlaubte. Sofort in der nächsten Saison 1996/97 errang die fast unveränderte Mannschaft souverän die erneute Meisterschaft, dieses Mal in der B-Klasse Passau
mit 10 Punkten Vorsprung. Torschützenkönig: Fuchshuber Andreas: 20 Tore

Den nun (fast) endgültigen Rücktritt des langjährigen Spielgestalters und Routiniers Johann Strahberger versuchte man durch die Rückkehr des früheren Jugendtorjägers Wolfgang Hofer auszugleichen.
Während man in der folgenden Saison noch etwas Mühe hatte in der A-Klasse Fuß zu fassen und nur einen für alle unbefriedigenden 6. Rang erreichte (Torschützenkönig: Fuchshuber Andreas mit 15 Toren), setzte sich die immer
noch hungrige Truppe ein neues Ziel: Aufstieg in die Bezirksliga!

Aufstieg in die Bezirksliga


Schon nach wenigen Spieltagen zeigte sich, dass die Mannschaft in puncto Spielsystem und Torgefährlichkeit dazu durchaus das Zeug hatte. Durch eine traditionsgemäß starke Frühjahrsrunde mit nur einer Niederlage in 18 Spielen (!) gegen den späteren Meister aus Eggenfelden konnte man sich schließlich für die Relegationsrunde qualifizieren. Hier wurde zunächst in Salzweg vor über 700 Zuschauern der SV Röhrnbach (Drittletzter der Bezirksliga Ost) nach einem
überaus spannendem Spiel mit 1:0 bezwungen. Torschütze: Wofgang Hofer per Freistoß in der 89. Minute.

Der Aufstieg wurde dann eine Woche später gegen den Vize der A-Klasse Bayerwald, den SV Grafenau, mit einem hochverdienten 3:1 geschafft. Dieses Spiel fand vor der imponierenden Kulisse von 1200 Zuschauern auf dem Gelände des SV Neukirchen v.W. statt. Garant für diesen Aufstieg war sicherlich das in der Passauer Neuen Presse als “magisches Dreieck” bezeichnete Sturmtrio Erwin Drofa ( ... Tore)- Andreas Fuchshuber (30 Tore)- Wolfgang Hofer (32 Tore).


hinten von links: Herbert Bledl, Wolfgang Ahollinger, Michael Moosbauer, Andreas Fuchshuber, Thomas Kaspar, Wolfgang Hofer,
Mitte von links: 2. Vorstand Artur Schinhärl, 1. Vorstand Josef Scheuer, Stefan Scheuer, Christian Pletz, Richard Edhofer, Michael Moser, Christian Fuchshuber, Betreuer Thomas Schießl, Trainer Franz Fuchshuber
vorne von links: Manfred Kasberger, Andreas Langen, Jürgen Lorenz, Andreas Fischer, Erwin Drofa, Markus Samereier

Nun war die Euphorie in und um das kleine Dorf Neustift riesig. Zu den ersten Heimspielen der Saison 1999/2000 in der Bezirksliga Ost gegen Bischofsmais, Kirchberg i .W. und den traditionsreichen SC Zwiesel (Heimatverein von Klaus Fischer) konnte man Zuschauer von allen umliegenden Vereinen und Orten begrüßen. Doch bereits hier zeigte sich, dass nicht viel “schieflaufen” dürfte, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Die Gegner präsentierten sich meist ruhig, abgeklärt und vor dem Tor äußerst kaltschnäuzig, während unsere Mannschaft trotz häufiger Überlegenheit zu viele Chancen ungenutzt ließ.

Auch im organisatorischen Bereich änderte sich so einiges: Die II. Mannschaft nahm erstmals an einer eigenen Spielrunde in der C-Klasse Vilshofen teil. Dies führte zu einem erhöhten Spielerbedarf, da ein in der I. Mannschaft eingesetzter Spieler für das nächste Spiel in der II. Mannschaft automatisch gesperrt war.
Aufgrund des Entgegenkommens einer großen Zahl von Firmen in der Umgebung und des besonderen Engagements von Nepomuk Schlotter und Schriftführerin Elisabeth Scheuer war es möglich eine Stadionzeitung (Kicker-Info vom Neustifter Berg) aufzubauen. Dies bedeutete eine erhebliche finanzielle Entlastung des Vereins.

Kurz zum Saisonverlauf:

Im ersten Drittel der Saison konnten einige deutliche Heimsiege (gegen Kirchberg i.W., Thurmannsbang und Eggenfelden) errungen werden, so dass man trotz der krassen Auswärtsschwäche noch 3 Punkte vor dem Relegationsplatz lag. Bis zur Winterpause konnte man diesen Abstand auf 6 Punkte ausbauen, wobei v. a. der erste “Dreier” auf fremdem Platz in Bischofsmais im letzten Spiel vor der Winterpause sehr wichtig war. So ging die Mannschaft recht ruhig und vollen Mutes, den Klassenerhalt zu schaffen, in die Winterpause.

Schon die Vorbereitungsphase verhieß aufgrund der beruflich bedingten Abwesenheit einer ganzen Reihe von Spielern unter der Woche nichts Gutes. So durfte man sich auch nicht wundern, dass aus den ersten 4 Spielen lediglich ein Unentschieden beim SSV Eggenfelden erreicht werden konnte. Jetzt wurde der ohnehin dünne Kader durch Verletzungspech (Kreuzbandriss Wasner Bernhard, Schienbeinbruch Fuchshuber Andreas) und rote Karten weiter geschmälert. Dies und eindeutig fehlende körperliche Fitness führten letztlich dazu, dass nach der Winterpause kein Sieg mehr eingefahren werden konnte und man den Abstieg in die Kreisliga hinnehmen musste.

Sportliche Talfahrt im Seniorenbereich

Die neue Saison begann wie die alte geendet hatte: viele verletzte bzw. gesperrte Spieler, ständiger Wechsel von Licht und Schatten, so dass nach dem 6. Spieltag lediglich 7 Punkte und ein 9. Tabellenplatz zu Buche standen. Diese unbefriedigende Situation veranlasste Erfolgstrainer Franz Fuchshuber nach über einem Jahrzehnt sein Amt als Seniorentrainer zur Verfügung zu stellen. Dieses wurde zunächst vom ehemaligen Spieler Bernhard Fischer übernommen. Mit 18 Punkten auf dem Relegationsplatz gelegen wollte man zur Winterpause unbedingt den zweiten Abstieg in Folge verhindern. So wechselte das Traineramt erneut. Als Spielertrainer bereitete Max Stümpfl (vorher SpVgg Hacklberg) die Mannschaft im Frühjahr auf die restlichen Spiele vor. Tatsächlich konnte dieses Ziel (trotz des Abgangs von Sturmführer Andreas Fuchshuber) mit einer stabilisierten Abwehr noch erreicht werden.

Für die neue Saison nahm man sich fest vor nicht gleich wieder in Abstiegsgefahr zu kommen. Leider stellte sich bereits nach wenigen Spielen heraus, dass es im Spiel der I. Mannschaft ein schier unüberwindbares Manko gab: nach dem Wegfall der einstigen Torjäger Hofer (nach Bezirksligaabstieg zum FC Künzing), Fuchshuber (Schienbeinbruch und anschließender Vereinswechsel zum SV Schalding) und Drofa (Karriereende nach schwerem Knieschaden) war man nicht mehr in der Lage die nötigen Tore zu erzielen. Hinzu kam das krankheitsbedingte Ausscheiden von Spielertrainer Stümpfl gegen Ende der Vorrunde. Das Zepter übernahm nun der langjährige Spielmacher der I. Mannschaft Strahberger Johann. Zwar wurde ein Stimmungsumschwung verbunden mit einigen Punktgewinnen eingeleitet, doch konnte auch er nicht verhindern, dass in der Winterpause der letzte Tabellenplatz mit 10 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer feststand.

In der Winterpause versuchte die Vereinsführung durch einen erneuten Trainerwechsel (Wolfgang Hofer kehrte als Spielertrainer vom FC Künzing zurück) das fast Unmögliche noch zu schaffen.
Trotz einer hoffnungsvollen und starken Vorbereitung konnte dieses Ziel aber nicht mehr erreicht werden und erst in den letzten Spielen zeigte die Mannschaft, dass sie eigentlich Kreisligatauglichkeit hätte.
Für die neue Saison 2002/2003 und die nächsten Jahre muss nun unter einem geeigneten Trainer (Hofer gab das Zepter nach dem Abstieg wieder ab) das Ziel sein, jüngere Spieler der II. Mannschaft und vereinzelt aus der A-Jugend nachrückende Talente einzubauen, um nicht das Schicksal vieler anderer Dorfvereine zu erleiden und nach einer jahrelangen Aufwärtsphase ganz nach unten “durchgereicht” zu werden.